Chronologie

Christine Bornschein studiert in den 60er Jahren in München Medizin. Dort lernt sie den Medizinstudenten Willi Bornschein kennen, den sie später heiratet. Sie will Missionsärztin werden. Nach dem Studium arbeitet sie nicht als Ärztin, sondern hilft ihrem Mann in der Verwaltung seiner internistischen Praxis in München.

Sie macht  Anfang der 80er Jahre eine Psychoanalyseausbildung nach C. G. Jung. Sie experimentiert mit verschiedenen Methoden der Selbsterfahrung der New-Age-Bewegung, wie Rebirthing, Bonding, Körperpsychotherapien, Familienaufstellen usw., ohne sich aber in einer Methode zu gründen. Sie besucht auch den Ashram von Bhagwan Shree Rajneesh (später Osho) in Poona, Indien.

ab 1987     Das Ehepaar Bornschein versucht mit seinem geerbten Grundbesitz eine großangelegte „spirituelle“ Lebensgemeinschaft in München-Trudering mit Wohnungen, Schule, Kindergarten, esoterisch-medizinischer Versorgung und einem spirituellen Zentrum zu begründen, mit ihnen selbst als spiritueller Leitung. Hierfür suchen sie Menschen.

1988     Christine und Willi Bornschein besuchen erstmals den Ashram von Swami Satya Sai Baba in Indien und treten der Sai Baba Bewegung bei. Neben ihren Beziehungen in die New-Age-Szene benutzen sie nun zunehmend die Lehre von Sai Baba, um Personen für ihr Projekt zu gewinnen.

Anfang 90er     Das Projekt scheitert. Das Ehepaar Bornschein realisiert schließlich nur noch das spirituelle Zentrum des Projektes, baut das von ihnen nach der ägyptischen Gottheit Amun benannte Haus auf ihrem Privatgrundstück und richtet dort auch eine Arztpraxis ein.

1994      Christine Bornschein lernt Heinz Grill bei einem ersten Beratungsgespräch kennen. Es geht dabei u.a. um Anregungen für ihre bis dahin stagnierende Arbeit als Psychotherapeutin.

1996-2011     Christine Bornschein beginnt im Bekanntenkreis von Heinz Grill therapeutische Interventionen durchzuführen. Sie führt Supervisionen und Biografiearbeit bei Einzelpersonen (s. hier), Arbeitsinitiativen und Projekten durch, beispielsweise im Lammers-Koll-Verlag, im Meditationshaus in Bad Häring, in der Seminarorganisation in Arco, in einem künstlerisch-handwerklichen Projekt in Nürnberg, im Begegnungshaus in Tenno, im Regenerationshaus in Agrano. Nach den Supervisionen scheitern ausnahmslos alle Projekte im Streit der Beteiligten.

2000-2003     Breitflächige Rekrutierung von Schülern für ihre neu startenden Yogalehrer-Ausbildungen in München. Die Schüler kommen vor allem aus den verschiedenen Schulungskursen in Arco, die dort mit Heinz Grill als Referent stattfinden. (s. Anzeige Initiatorische Schulung in München)

2001-2008     Christine Bornschein leitet drei Yogalehrerausbildungen jeweils über drei Jahre im AMUN-Haus in München, ohne selbst je eine Yogalehrerausbildung absolviert zu haben.  Sie führt die sogenannten Runen-Stellungen und ihre Biografiearbeit in die Yogalehrer-Ausbildung ein.

2003/2004 (Jahreswende)     Tötungsversuch an Heinz Grill durch Christine Bornschein in ihrem Ferienhaus in Südfrankreich: Heinz Grill muss sich, nachdem er aus der Reanimation entlassen wurde, aus allen Schulungen und Projekten zurückziehen und arbeitet nur noch als Schriftsteller und gelegentlich als Referent. Christine Bornschein übernimmt die Leitung bzw. Supervision über sämtliche Kurse und Projekte und gewinnt weiterhin Patienten aus den Reihen der Schulungen, die in Arco abgebrochen werden mussten. (s. Bericht)

Herbst 2008     Abbruch ihrer 3. Yogalehrer-Ausbildung. Die Mitarbeiter im AMUN-Haus werden alle entlassen.

Frühjahr 2009     Sofortige Planung und Beginn einer 4. Yogalehrer-Ausbildung mit neuen Mitarbeitern, die sie kurze Zeit später aber ebenfalls abbricht.

Nov. 2011     Christine Bornschein nutzt eine Krankheitssituation von Herrn Grill und ruft ihre vertrauten Schülerinnen an, um zusammen mit ihnen die Nachfolge von Heinz Grill in seinem Lebenswerk anzutreten. (s. Bericht) siehe C. Bornschein über die Lebenserwartung von H. Grill)

Anfang 2012     Sigrid Königseder beginnt eine Mediation und öffentliche Aufklärung zu Christine Bornschein, nachdem sie von verschiedenen Betroffenen angesprochen wird. Themen sind die Eingriffe in die Privatsphäre mit ehrverletzenden Schweigepflichtverletzungen und die arglistige Täuschung von Patienten und Schülern.

30.03. – 01.04.2012     Aufklärungswochenende in Tenno, zu dem Sigrid Königseder die ehemaligen Teilnehmer der Yogalehrer-Ausbildungen von Christine Bornschein einlädt. Erschütternde Berichte über den Ablauf der Biografiearbeit kommen ans Licht. Christine Bornschein entzieht sich jeglicher Kritik und lässt sich auf keinen Dialog ein. Sie gibt sich als Opfer der Ausbildungsteilnehmer aus.

April 2012     Christine Bornschein wird aus dem medizinischen Arbeitskreis, an dem sie seit vielen Jahren teilnimmt, wegen schwerer Verstöße gegen die Berufsordnung ausgeschlossen. (Stellungnahme Brigitte Kachel)

April 2012     Christine Bornschein droht Sigrid Königseder, wenn sie weitere Aufklärung betreiben oder Schweigepflichtverletzungen zur Anzeige bringen sollte, selbst juristisch gegen sie vorzugehen, sie als Sekte zu diskreditieren und finanziell zu ruinieren.

April 2012     Einrichtung einer Schlichtungsstelle für Schüler und Patienten von Christine Bornschein, bei der Anträge von geschädigten Personen eingereicht werden können. Diese Schlichtungsstelle sucht mit den verschiedenen Anliegen das Gespräch mit Frau Bornschein – ohne Erfolg.

Mai 2012     Heinz Grill schreibt einen Brief an das Ärzteehepaar, in dem er sich von beiden verabschiedet.

ab Aug. 2012     Christine Bornschein verbreitet einen Brief einer Psychotherapeutin, den sie als fachärztliches Attest bezeichnet, mit verleumderischen Inhalt gegen Heinz Grill und ehemalige Patienten. Beide Ärzte betreiben mit diesem Brief zusammen die Psychiatrisierung von Heinz Grill.

ab April 2013      Zahlreiche Schweigepflichtverletzungen aus der Praxis Bornschein werden durch die Aufklärungsbemühungen bekannt und von verschiedenen Patienten zur Anzeige gebracht.

Auch der missbräuchliche Umgang mit Patientenakten wird bekannt und führt zu Anfragen wegen Einsichtnahme in die Patientenakten bei Christine und Willi Bornschein. Diese bleiben in den meisten Fällen unbeantwortet.

Erste Beschwerden gehen bei der Ärztekammer (ÄKBV) als Vertreterin des ärztlichen Berufsstandes ein. Ebenso eine Sammelbeschwerde von Teilnehmern der Yogalehrerausbildungen. Die ÄKBV verweigert die Aufklärung der Sachverhalte und stellt sich schützend vor die Ärzte. (Bericht)

Mai bis Juli 2013    Weitere Anzeigen wegen Schweigepflichtverletzungen gegen Willi und Christine Bornschein, da ihre Patientenakte zu Manipulationszwecken von Christine Bornschein in die Hände Dritter weitergegeben wurde.

Alle bisherigen Anzeigen werden zusammengelegt und unter dem gemeinsamen AZ 124 Js 144066/13 wg. Schweigepflichtverletzung durch Dres. Bornschein geführt.

14.07.13    Hans-Peter Fritsche beginnt, nachdem Sigrid Königseder Ende 2012 diese Aufgabe niedergelegt hat, einen erneuten Mediationsversuch. (Bericht H.P. Fritsche)

13.08.13     Brief von Murat Örs an Christine Bornschein mit einem Bericht über die bei ihm eingegangenen Beschwerden.

14.08.13     Anzeige von Christine Bornschein gegen Heinz Grill und eine Liste von 54 Personen wegen Nachstellung (§ 238 StGB) mit Körperverletzung (§ 223 StGB) und Bildung einer kriminellen Vereinigung (§129 StGB)  (Seite 1 der Anzeige)

25.09.13     Einstellung der Anzeige von Christine Bornschein durch die Staatsanwaltschaft München I mangels strafbarer Handlungen. (Einstellungsverfügung)

27.09.13     Unterlassungsklage von Heinz Grill wegen Namensmissbrauch gegen Christine Bornschein, die mit einem Vergleich endet: Christine Bornschein darf den Namen von Heinz Grill nicht mehr im Zusammenhang mit ihrer Arbeit (Yoga, Medizin) gebrauchen und nicht mehr behaupten, sie hätte bei ihm eine Yogalehrer-Ausbildung absolviert.

30.10.13      Beschwerde von Christine Bornschein gegen den Einstellungsbescheid der Staatsanwaltschaft. Sie versucht, ihre Beschwerde mit weiteren Anzeigen wegen Erpressung, Bedrohung und Prozessbetrug unter Angabe falscher Tatsachen zu untermauern.

ab Okt. 2013    Beginn der Zivilprozesse wegen Verweigerung der Einsicht in die Patientenakten von fünf ehemaligen Patienten. Christine Bornschein leugnet vielfach, überhaupt Ärztin gewesen zu sein und erklärt das Einsichtsersuchen der ehemaligen Patienten für rechtsmissbräuchlich. Die ehemaligen Patienten werden von ihrem Anwalt vor Gericht als psychisch kranke und abhängige Sektenmitglieder diskreditiert.

13.12.2013      Einstellung aller Anzeigen durch die Staatsanwältin, wegen Mangel an öffentlichem Interesse.

Jan. 2014     Da die Herausgabe der Akten von den Gerichten gefordert wird, vernichtet Christine Bornschein die Patientenakten eines Patienten im laufenden Prozess. Sie gibt auch die Akten von anderen Patienten nicht heraus und erklärt diese vor Gericht als unauffindbar oder gestohlen, als versehentlich vernichtet oder als unleserlich. Bei einigen Patienten sendet sie nach Aufforderung der Gerichte Akten zu, die aber bis zur Unleserlichkeit geschwärzt sind.

13.1.2014   Beschluss des Amtsgericht München gegen Dr. Christine Bornschen, die Kosten des Rechtsstreites zu tragen, nachdem die Patientenakten von ihr als nicht mehr auffindbar erklärt wurden. (Gerichtsbeschluss)

14.1.2014  Zivilklage einer Patientin wegen Schweigepflichtverletzung mit Urteil des Amstgerichts München gegen Dr. Christine Bornschein, die festgstellte Schweigepflichtverletzung künftig bei einer Strafe von 5500 € zu unterlassen.

29.1.2014  Urteil des Amtsgerichts München gegen Dr. Christine Bornschein, die erwünschte Einsicht in die Behandlungsunterlagen ihrer Patientin zu gewähren. (Endurteil)

30.1.2014  Urteile gegen Dr. Christine und Dr. Wilhelm Bornschein, die erwünschte Einsicht in die Behandlungsunterlagen ihrer Pantientin zu gewähren. (Endurteil) (Endurteil)

20.2.2014  Beschluss des Landgerichts München I gegen Dr. Christine Bornschein, welches das Urteil vom 13.1.2014 bestätigt und die diesbezügliche Berufungsbeschwerde von Frau Bornschein zurückweist. (Gerichtsbeschluss)

27.2.2014  Urteil des Amtsgerichts München gegen Dr. Christine Bornschein, die erwünschte Einischt in die Behandlungsunterlagen ihrer Patientin zu gewähren. (Endurteil)

5.3.2014  Beschluss des Landgerichts München I gegen Dr. Christine Bornschein, die Kosten des Rechtsstreites vollständig zu tragen. Ein zuvor ergangener Beschluss des Amtsgerichts München zur Kostenteilung wurde aufgehoben, die Beschwerde von Frau Bornschein dagegen zurückgewiesen.(Gerichtsbeschluss)

12.3.2014 Dr. Christine Bornschein erklärt im Landgericht München I eidestattlich, sämtliche Patientenakten eines Patienten vernichtet zu haben, um sich die Seele zu erleichtern. Sie war über der Verlauf eines zuvor geführten Gespräches enttäuscht. (Eidesstattliche Erklärung)

16.4.2014  Urteil am Amtsgericht München gegen Dr. Christine Bornschein, die erwünschte Einischt in die Behandlungsunterlagen ihrer Patientin zu gewähren. (Endurteil)

16.4.2014  Beschluss am Landgericht München I. Die Berufung von Dr. W. Bornschein gegen das Urteil vom 30.1.2014 wird zurückgeweisen. (Gerichtsbeschluss)

16.4.2014 Beschluss am Landgericht München I gegen Dr. Christine Bornschen, nach Vernichtung der Patientenakten die Kosten des Rechtstreites zu tragen.

Weder Dr. Christine noch Dr. Wilhelm Bornschein ist bisher auch nur einer der Verpflichtung aus den Urteilen nachgekommen und nötigt damit ihren Patineten weitere Verfahrung zur Zwangsvollstreckung auf.

16.4.2014  Bescheid der Generalstaatsanwaltschaft München den Beschwerden gegen die Einstellung der Anzeigen wegen Schweigepflicht nicht nachzukommen. (Bescheid)

4.5.2014  Christine Bornschein verletzt bei einem Seminar im Amunhaus die Schweigepflicht gegenüber mehreren Patienten, verbreitet weiterhin schriftliche Gutachten und Diagnostiken über ihre Patienten, um diese zu demütigen und sagt, dass sie die Patientenakten nun nicht, wie von den Gerichtsurteilen gefordert, an die Patien gibt, sondern zum kirchlichen Sektenbeauftragten. Sie arbeite nun mit den Sektenbeauftragten und dem Polizeikommissar Harry Bräuer zusammen, um Straftraten gegen die angebliche Sekte konstruieren zu können. Sie habe zwar 3000 € wegen falschen Abrechnungen zurückerstatten müssen, die Ärztekammer hält ihr aber weiterhin den Rücken frei. (Bericht)