Eingriff in die Privatsphäre

Manipulation einer Patientin durch raffinierte Eingriffe in die Privatsphäre

Erfahrungbericht

Erste Begegnung

1997 während des Besuchs eines Seminars über Yoga in Österreich habe ich die Ärztin Dr. Christine Bornschein kennengelernt. Ich kam gerade von einem längeren Aufenthalt in Indien zurück, bei dem ich den spirituellen Lehrer Satya Sai Baba kennengelernt habe. Da meine Muttersprache Französisch ist und ich damals des Deutschen noch nicht so mächtig war, nahm mich Christine Bornschein, die ebenfalls französich spricht, von Anfang an unter ihre Fittiche. Ich war damals 24 Jahre alt und sehr an künstlerischen und spirituellen Fragen interessiert.

Guru statt Ärztin

Als ich drei Jahre später sehr stark unter Schlaflosigkeit litt, bot sie mir kostenlos ihre Therapie an. Ich suchte eine Lösung für die Schlaflosigkeit, fand aber in ihr dann keine Ärztin, sondern eine spirituelle Lehrerin vor, die ich aber weder gesucht noch als solche eingeschätzt hatte.

Wie war die Therapie? Ein Mal pro Woche hatte ich ein 1 ½ stündiges Gespräch mit ihr. Sie erklärte mir, dass die Schlaflosigkeit mit meinen Beziehungsverhältnissen zu tun habe, zu deren näheren Erforschung ich alle Details preisgeben sollte.

So war ihr mein damaliger Freund nicht spirituell genug. An seiner Seite hätte ich – ihrer Meinung nach – nie meinen “Lebensauftrag” erfüllen können, den sie anscheinend genau kannte. Männer, so belehrte sie mich, seien mehr oder weniger Sexualtäter und ich müsse um der Entwicklung willen meine Reinheit bewahren. Nur so könne ich gesund werden. Sie erzählte mir, dass auch ihr Mann sie sexuell missbraucht hätte und sie seitdem ganz ihre „Reinheit“ bewahrt. Obwohl ich mit ihren pseudo- feministischen Belehrung nichts anfangen konnte und mich ihre lesbischen Neigungen mir gegenüber ekelten, war es mir in der Folge kaum mehr möglich, mich auf meinen Mann weiter einzulassen. Die Gestaltung einer Beziehung war damit weitgehend blockiert.

Auch mein Beruf als Erzieherin mit Behinderten beurteilte sie als ungeeignet für die Entwicklung: Der Umgang mit den Behinderten würde mich ständig in eine niedere, weltliche Sphäre hinein binden. Es hätte schließlich einen Grund, warum diese Menschen behindert seien, dies läge an Verfehlungen in ihrem letzten Leben. Man könne sie da nicht herausholen und es sei sogar besser, wenn sie ihr Schicksal selbst erlebten und früh sterben. Die Pflege von Behinderten sei eine niedrige Arbeit für weltliche Menschen und würden mir nur die spirituellen Entwicklungsmöglichkeiten verhindern. Obwohl mich diese Worte zutiefst schockierten, hatten sie mit der Zeit und durch die Wiederholung ihre Wirkung. Ich war auch gesundheitlich zu schwach, um mich ausreichend dagegen zur Wehr setzen zu können. Christine Bornschein drängte mich in den weiteren Gesprächen immer wieder, den Beruf aufzugeben, da ich sonst nicht gesund werden könne, statt dessen sollte ich eine Ausbildung bei ihr als Yogalehrerin beginnen, was ich schließlich auch tat.

Auch meine Familie wurde für meine Erkrankung verantwortlich gemacht. Mein Vater war Priester und die Mutter Nonne. In den 70-ger Jahren verließen sie sehr enttäuscht ihr Amt in der Kirche. Fr. Dr. Bornschein erklärte mir, dass die Tatsache, in eine solcher Familie geboren worden zu sein, mich in meiner Entwicklung determiniere. Nur wenn ich mich völlig von meinen Eltern trennen würde, wäre wieder eine spirituelle Entwicklung möglich, mit der ich die Schlaflosigkeit überwinden könne. Damit setzte sie auch eine erste Spaltung zu meinen Eltern, die ich sehr schätze und mit denen ich mich gut verstehe.

Ihre Einflussnahme richtete sich sogar auch gegen mein damals erst 2 Monate altes Kind. Ich hätte eine destruktive Mutter-Kind Bindung. Außerdem sei ich mit dem Vater nicht verheiratet und so könne ein Kind nicht in gesunden Verhältnissen aufwachsen. Die extremen Schlafstörungen würden mich angeblich dazu auffordern, das größte Opfer zu bringen, das eine Mutter geben könne, das eigene Kind „loszulassen“. Da ich nicht sogleich bereit dazu war, verschrieb sie mir das Psychopharmaka Zyprexa, mit dem sie mir schließlich den Willen vollständig brechen konnte.

Aufgrund der Interventionen von Frau Bornschein war ich schon so isoliert von allen sozialen Bedingungen, dass nur noch sie selbst als einzige Gesprächspartnerin übrig blieb. Sie war zugleich Mutter, Vater, Lebenspartnerin und Guru. Anfangs suchte ich aber eine Ärztin, die sich meiner Schlaflosigkeit annimmt. Da unter diesen Bedingungen die Schlaflosigkeit sogar immer noch größer wurde, befand ich mich in einem ausweglosen Abhängigkeitsverhältnis zu ihr. Im Angesicht der verlorenen Beziehungen und der völligen fehlenden Zukunftsperspektiven sowie der wachsenden Erschöpfung infolge der Schlaflosigkeit, fing ich an, den Selbstmord zu planen.

Die Wende brachte erst ein Telefonat mit einem guten Freund, das ich als letzten Ausweg noch suchte. Er gab mir den Rat, diese Therapie bei Christine Bornschein zu beenden. Nachdem ich daraufhin die Therapie wie auch später die Ausbildung bei ihr beendete, konnte ich tatsächlich erstmals wieder schlafen. Ich begann meine Existenz neu zu gründen und erfuhr erst sehr viel später, wie sie in dieser Zeit gegen mich hetzte und vor der ganzen Ausbildungsgruppe schlecht gemacht hatte.

Meiner Erfahrung nach würde ich sagen, stellt Fr. Dr. Bornschein eine Gefahr für die Allgemeinheit dar. Ich habe mittlerweile von mehreren Menschen gehört, dass sie durch die Therapie bei ihr in ähnliche Situation bis hin zum Suizid getrieben wurden.

Existenzielle Neugründung

Ohne ihren zerstörerischen Einfluss ausreichend erkannt zu haben verließ ich damals Belgien, meinen Beruf und Familie, mein Kind, dessen Vater. Ich zog nach Italien und entschied mich, eine neue Beziehung zu beginnen. Erst hier veruschte ich das therapeutische Verhältnis zu ihr zu beenden. Dies gefiel Fr. Dr. Bornschein überhaupt nicht, denn in ihrem System braucht sie Menschen, die in Not und damit manipulierbar sind und die sie für sich als “Instrumente” nutzen kann.

Ein Großteil der Therapie bei Christine Bornschein bestand darin, dass sie über andere, vornehmlich über ihre Patienten, schlecht redete. Ich beobachtete häufig, dass sie sich ergötzte, wenn jemanden anderes in Not war oder kritisiert wurde, obwohl diese Personen ebenfallsPatienten von ihr waren. Wohingegen sie selbst jegliche Kritik vollständig ablehnte und jeden bekämpfte, der ihr Kritik entgegenbrachte.

Aus den Schriften der Anthroposophie und zum Neuen Yogawillen, wie auch aus eigener Erfahrung weiß ich, dass schlechtes Reden über anderen für alle schwächend wirkt. Bei Dr. Christine Bornschein sind die Worte „Schlechtes Reden über andere“ ungeeignet, um die eigentliche Tatsachen zu charakterisieren. Es handelt nicht nur um ein Plappern über andere, sondern um ein gezieltes und destruktives Einsetzen von Lügen und Hetzereien gerade gegenüber diejenigen Personen, die eine Entwicklung suchen und sich nicht manipulieren lassen wollen. Ohne die Schweregrade der Sache wirklich zu erkennen, entschied ich mich, nicht mehr mitzumachen. Ich wollte aus ihrem System aussteigen.

Seitdem verfolgt sie mich aber, indem sie in meiner neuen Beziehung und neuen Arbeitsinitiative gezielt interveniert. Und sie konnte ihre Interventionen geltend machen, da ich durch die Therapie bei ihr schon soweit unter ihrer Machteinfluss stand.

Mein neuer Freund und Ehemann war Heilpraktiker und zusammen hatten wir den den Wunsch, ein Regenerationshaus in Norditalien zu begründen und dort Yoga und Wasseranwendungen (Sauna und Bäder) als Möglichkeiten der Regeneration anzubieten. Fr. Dr. Bornschein konnte bei uns beiden Fortschritte beobachten, denn sie war mit ihrem Mann häufig in unserem Regenerationshaus zu Gast. Sie bemerkte, wie wir als Paar gut zusammenpassten und ich große Freude hatte, mit meinem Mann zu arbeiten und ihn zu unterstützen. Sie konnte auch beobachten, wie ich mich in meinen Beruf als Yogalehrerin immer besser gründen konnte und die Kontakte und Beziehungen sich weiteten. Um uns zu vergrößern, begannen wir zusammen mit einem anderen Paar das neu begründete Haus anhand von Ideen der Anthroposophie und des Yoga zu renovieren und auch künstlerisch auszugestalten. Das Haus wurde immer schöner und auch die Personen, Gäste wie Mitarbeiter, konnten sich dort körperlich und psychisch aufrichten.

Bad Agrano

Jahre später (2013) habe ich erfahren, dass Christine Bornschein gerade diese Schönheit im menschlichen Umgang, in der Yogaübung wie auch in der Innenarchitektur, die wir dort anstrebten, nicht ertragen konnte. Sie lästerte hinter unserem Rücken über das Projekt bei ihre Patienten und versuchte ihre Bekannten und Schüler gegen uns aufzuhetzen. Sie machte uns schlecht bei unseren Kunden und Freunden, indem sie beispielsweise sagte, dass mein Mann völlig unfähig sei, seinen Beruf auszuüben, dass wir für solch ein Projekt viel zu unreif wären und einen skandalösen Lebenswandel führen würden.

Vor allem innerhalb ihrer Ausbildung in München wurde von ihr beim Frühstück über mein intimstes Leben, das sie nur aus den Therapien kennen konnte, hergezogen und meinen damaligen Mann verspottet. So führte diese Ärztin aus München ihren Kampf gegen ihre Patienten, indem sie unsere Bemühung, um Entwicklung und Freiheit von ihrem Einfluss unterwanderte.

Macht-Einfluss über die Arbeit

Auf diese Weise gelang es ihr auch hier wieder, Einfluss über mein Leben zu erhalten. Jedes Mal, wenn sie in das Regenerationshaus kam, bot sie Geld an. Sie wusste, dass wir auf finanzielle Hilfe angewiesen waren, denn die Kosten für die Renovierung und für den Anfang des Projektes waren ziemlich hoch. Allerdings wurden wir durch ihre Zuwendung auch ihr gegenüber verpflichtet, ihr Einblick in unser Projekt zu gewähren. Mein Mann schrieb wöchentliche Berichte über die Fortschritte und sie gab immer mehr Vorschläge, was zu tun oder zu lassen wäre. Und mit der Zeit verknüpfte sie diese „Vorschläge“ auch immer mehr mit dem willkommenen Geld. Sie sagte uns, wie schlimm manche Personen seien, bei einigen, wo ihre angeblichen Schwächen lägen, die sie wahrscheinlich aus der Therapie wusste oder die sie einfach erfand, und wie wir uns gegen diese Personen verhalten sollten.

Nur ein Beispiel von vielen:

Eine Frau kam immer gerne zu uns und half uns in der Buchhaltung und in anderen praktischen Dingen. Wir verstanden uns gut und die Zusammenarbeit war in jeder Hinsicht eine Bereicherung für alle Beteiligten. Frau Bornschein sagte uns immer wieder, dass diese Frau spirituell minderbemittelt sei, dass das, was sie tut, keinen Wert habe, da sie nicht beziehungsfähig sei und karmisch nicht weit genug entwickelt sei. Sie nütze uns nur aus. Dann erwähnte sie irgendwann, dass es wohl besser sei, die Zusammenarbeit zu beenden. Wir beendeten die Zusammenarbeit dann einfach, weil sie uns so in der Hand hatte. Diese Entscheidung war für die Frau sehr verletzend, da sie sehr motiviert war und sie hier rundweg in ihrer Persönlichkeit abgewertet wurde. Auch wir verleugneten damit unsere Werte, weil wir ursprünglich Menschen aufbauen wollten. Hierzu ließen sich noch sehr viele Beispiele anführen.

Da uns auch ihre Hetzereien im Hintergrund gegen uns selbst nicht bekannt waren und sie uns durch ihre finanzielle Unterstützung binden konnte, hatte sie das Projekt bald sicher in ihrer Hand.

So erzählte sie anderen z.B. in abwertender Weise erlogene Details über mein Intimleben. Das sagten mir diese Personen erst nach vielen Jahren. Auch unter den vier Mitarbeitern säte sie Zwiespalt, indem sie Lügen erzählte über die jeweils anderen.

Sie griff auch soweit ein, dass sie ohne Absprache mit uns in einigen Fällen so stark agitierte, dass sie Personen unter Vorgabe von Lügen direkt des Hauses verwies, wie z.B. Menschen, die sie als Konkurrenz empfand, so einmal einePsychotherapeutin aus Köln.

Ansicht Agrano

Das Projekt war deshalb nicht, wie wir ursprünglich dachten, durch die Ideen und den Austausch mit der Anthroposophie und dem Yoga inspiriert, sondern untergründig durch die Manipulationen von Fr. Dr. Bornschein geführt. Da viele der Interessenten auch bei ihr in der Therapie waren, gelang es ihr Spaltungen und Konflikte zu sähen, bis wir das Projekt nach vier Jahren aufgeben mussten.

Schweigepflichtverletzung als Mittel der Verfolgung

2013 übersandte mir Cornelia Oppermann, ihre Tochter, einen verleumderischen Brief zur Kenntnis, den einine von ihr aufgehetzte Kollegin für sie verfasste und den sie verwendete, um ihre Tochter gegen ihre Freunde, gegen mich und gegen meine geistige Orientierung aufzuhetzen. In diesem Brief werden wiederum intimste Informationen preisgegeben und mit falschen Behauptungen ehrverletzenden Aussagen getätigt. Noch zehn Jahre nach der von mir abgebrochenen Therapie werde ich mit Schweigepflichtverletzungen und verleumderischen Aussagen über mein intimstes Privatleben von der Ärztin verfolgt. Die Ärztin braucht sich bis heute wegen angeblichen Mangels an öffentlichen Interesses vor keiner Justiz dafür verantworten. Gerade dieser Schutz der Ärztin und des Ärztestandes überhaupt durch die öffentlichen Behörden macht diese Veröffentlichung notwendig.

Anne-Michèle H.

obwohl manchen dieser Personen auch Patienten von ihr waren

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